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Folgen des Rauchens Inhaltsstoffe von Zigaretten, Akute und chronische Schäden

Jedes Tier flüchtet, wenn es Rauch riecht.

Nur der Mensch kam auf die Idee, getrocknete Blätter der Tabakpflanzen (vorwiegend nicotiana rustica und nicotiana tabacum) - zerkleinert in Papier gewickelt oder als Zigarre - anzuzünden und die Abgase dann einzuatmen. Und die Tabakindustrie (Jahresgewinn rund 400-50 Milliarden €!) hat es geschafft, das Inhalieren dieser Abgase auch noch als „Genuss“ zu verkaufen.

Tatsache ist, dass Nikotin süchtig machen kann. Tatsache ist aber auch, dass das Suchtpotential im Vergleich zu anderen Drogen relativ gering ist: Viele Raucher schaffen es, mit diesem Unfug aufzuhören. Nicht alle beim ersten Versuch, im Durchschnitt beim Dritten. Man muss es nur wirklich wollen!

Was atmet ein Raucher ein?

Mit jedem Zug an einer Zigarette werden die Lungen recht anständig vergiftet, u.a. mit:

  • Teer
  • Nikotin (an sich ein Nervengift)
  • Benzol
  • Ammoniak
  • Stickstoffoxide
  • Phenol
  • Blausäure
  • Benzpyrene (hochgradig krebserregend)
  • Arsen (in geringen Mengen)
  • Formaldehyd
  • Schwermetallsalze (z.B. Cadmium, Quecksilber, Zink und Blei), die teilweise auch in Autobatterien enthalten sind
  • Kohlenmonoxid
  • Nitrosamin

Falls diese Substanzen gegessen würden, würde der Magen durch Erbrechen sofort reagieren und die weitere Aufnahme in den Körper verhindern. Die Lunge kann das nicht, weil wir auf die regelmäßige Atmung und die Sauerstoffaufnahme angewiesen sind. Somit kommt das alles in die Lungen - und bleibt dort.

Kurzfristige Schäden

Jeder Zug an der Zigarette führt jedenfalls zu einer sofortigen - leichten bzw. mittelschweren - Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung (CO) und zu einem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut. Dies bedingt einen Sauerstoffmangel in allen Organen.

Langfristige Schäden

Bei 10 Jahren Rauchen von ca. 20 Zigaretten pro Tag werden ca. drei Kilo Abfälle in die Lunge aufgenommen (zusätzlich zu den gelösten Rauchinhaltsstoffen!).

Dies bleibt im Regelfall nicht ohne Folgen.

Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr allein in Österreich rund 9.000 Menschen durch die Folgen des Rauchens sterben.

Die Schäden und Erkrankungen, um aufmerksames Lesen wird gebeten:

  • Raucherhusten: Durch die dauernde Schadstoffaufnahme in die Lungen kommt es zu einer chronischen Entzündung der kleineren Luftwege, einer chronischen Bronchitis. Morgendliches Husten ev. mit Auswurf ist ein typisches Symptom dafür.
  • COPD (chronisch obstruktive Atemwegserkrankung) - durch unwiederbringliche Zerstörung von Lungengewebe.
  • Lungenkrebs: Durch die krebserregende Wirkung und auch durch die radioaktive Strahlung der Rauchinhaltsstoffe kommt es zu Mutationen im Lungengewebe, die zu Krebs führen können. Da nicht jeder Raucher / jede Raucherin davon betroffen sind, genügt den Meisten die Vorstellung, dass dies nur „die Anderen“ betrifft.
    Bis zur Diagnose, die leider oft erst spät gestellt wird (in bereits fortgeschrittenem Stadium).
  • Potenzprobleme: Der Zusammenhang von chronischem Rauchen und Erektionsstörungen ist nachgewiesen.
  • Hautschäden: Rauchen beschleunigt den Alterungsprozess der Haut, v.a. im Gesicht: Schlaffe Wangen, tiefe Falten, fahle Farbe. Dies ist v.a. durch ein Enzym bedingt, das durch Rauchen erzeugt wird und das Kollagen abbaut.
  • Tumore im Mund-/Rachenbereich: Da die krebserregenden Substanzen auch im Speichel gelöst werden, kann es auch zu Krebserkrankungen im Mund- und Rachenbereich kommen („Oropharynx-Karzinome“).
  • Veränderungen im Blutbild: Durch die chronisch wiederkehrende Belastung (Vergiftung) mit Kohlenmonoxid reagiert der Körper durch vermehrte Bildung von Hämoglobin (dem roten Blutfarbstoff, der für die Sauerstoffversorgung des Körpers zuständig ist). Dadurch steigen die Zahl der roten Blutkörperchen und der Hämatokritwert (Prozentzahl der Zellen im Blut) - das Blut wird zähflüssiger. Dies begünstigt die Verklumpung und kann zu Thrombosen, Embolien und Infarkten führen (typischerweise Herzinfarkt und Schlaganfall).
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs: Diese bösartige Erkrankung wird leider oft erst in einem unheilbaren Stadium entdeckt. Mehr als 20 Zigaretten pro Tag erhöhen das Risiko auf das Fünffache.
  • Gebärmutterkrebs: Das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken ist bei Raucherinnen rund doppelt so hoch.
  • Brustkrebs: vor allem Frauen die mehr als 5 Jahre vor der ersten Schwangerschaft mit dem Rauchen begonnen haben weisen ein deutlich erhöhtes Risiko auf.
  • Arteriosklerose und dadurch entstehende Erkrankungen, v.a. Herzinfarkt, "Raucherbein", pAVK und Schlaganfall: durch zunehmende Verkalkung der Blutgefäße kommt es einerseits zu Durchblutungsstörungen aber andererseits auch zu häufigen Blutgerinnseln (Thrombosen) und Infarkten.
  • Erhöhte Infektionsraten durch Schwächung des Immunsystems.
  • Nieren- und Blasenkrebs: Rund die Hälfte aller Fälle wird auf Rauchen zurückgeführt.
  • Osteoporose ("Glasknochenkrankheit"): Die Entstehung wird durch Rauchen beschleunigt.
  • Schäden des Embryos: Neugeborene von rauchenden Müttern haben häufiger Missbildungen, geringeres Geburtsgewicht und sind häufiger Frühgeburten. Auch die Zahl der Fehlgeburten ist unter Raucherinnen deutlich höher.
  • Sehverlust: Die Makuladegeneration ist bei RaucherInnen früher und häufiger.
  • Zahnschäden
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