Leistung · Vorsorge

Grippeimpfung in Wien

Jährlicher Schutz vor der echten Grippe (Influenza) — mit dem jeweils aktuellen Impfstoff.

Die echte Grippe, medizinisch Influenza, ist keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Virusinfektion, die den ganzen Körper betreffen kann. Sie tritt meist plötzlich auf, ist sehr ansteckend und kann – je nach gesundheitlicher Verfassung – auch schwer verlaufen.

In Österreich erkranken jedes Jahr viele Menschen an der Influenza. Während sich die meisten nach einigen Tagen wieder erholen, müssen andere im Krankenhaus behandelt werden. Besonders bei älteren Personen, kleinen Kindern, Schwangeren und chronisch Kranken kann die Grippe gefährlich werden und in seltenen Fällen sogar tödlich enden.

Die Grippeimpfung bietet den wirksamsten Schutz. Im PVZ med20 in Wien-Brigittenau führen wir die Impfung jährlich mit dem jeweils aktuellen Impfstoff durch. Wir beraten Sie persönlich, informieren über Wirkung, Nutzen und mögliche Reaktionen und nehmen uns Zeit, alle Fragen zu beantworten.

Was ist Influenza und wie steckt man sich an?

Influenza wird durch Viren verursacht, die sich sehr leicht von Mensch zu Mensch übertragen. Am häufigsten geschieht das über winzige Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen in die Luft gelangen. Wer sich in der Nähe befindet, kann diese einatmen und sich anstecken. Auch über Hände, Türgriffe oder gemeinsam genutzte Gegenstände ist eine Übertragung möglich, wenn die Viren anschließend über die Schleimhäute in Mund oder Nase in den Körper gelangen.

Grippewellen treten in Österreich fast jedes Jahr in den kalten Monaten auf. Besonders in der Zeit zwischen Dezember und März sind viele Menschen gleichzeitig betroffen. In solchen Phasen stecken sich etwa fünf bis fünfzehn Prozent der Bevölkerung an – bei Kindern ist der Anteil meist noch höher, da sie Viren leichter weitergeben.

Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, ältere Personen oder solche mit chronischen Erkrankungen der Lunge, des Herzens oder Stoffwechsels. Auch Schwangere gelten als Risikogruppe, weil sich ihr Immunsystem während der Schwangerschaft verändert.

Welche Symptome treten bei einer Grippe auf?

Eine Influenza beginnt in der Regel plötzlich. Innerhalb weniger Stunden fühlen sich Betroffene stark krank, müde und abgeschlagen. Typische Anzeichen sind hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen, trockener Husten und Appetitlosigkeit. Viele klagen zusätzlich über Brennen in den Augen, extreme Erschöpfung und Schlafstörungen.

Bei den meisten Menschen klingen die Beschwerden nach einigen Tagen ab. Die Genesung kann aber länger dauern, und oft bleibt ein Gefühl der Schwäche für mehrere Wochen bestehen.

In manchen Fällen verläuft die Grippe schwerer. Es kann zu Lungenentzündungen, Herzmuskelentzündungen oder Nervenentzündungen kommen, die ärztliche Betreuung oder sogar einen Spitalsaufenthalt erforderlich machen. Auch eine bakterielle Zweitinfektion kann auftreten, die zusätzlich Antibiotika nötig macht.

Bei Kindern kommt es häufig zu Mittelohrentzündungen oder Nebenhöhlenentzündungen als Folge der Erkrankung. Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma oder Herzschwäche haben ein höheres Risiko, dass sich der Gesundheitszustand deutlich verschlechtert.

Selbst nach überstandener Influenza kann das Immunsystem noch geschwächt sein, wodurch man anfälliger für andere Infekte wird. Daher ist es sinnvoll, sich rechtzeitig impfen zu lassen, um den Körper gar nicht erst dieser Belastung auszusetzen.

Wann sollte man sich gegen Grippe impfen lassen?

Der beste Zeitpunkt für die Grippeimpfung ist zwischen Mitte Oktober und Ende November, also bevor die Grippewelle ihren Höhepunkt erreicht. Wer zu diesem Zeitpunkt keine Gelegenheit hat, kann sich aber auch später noch impfen lassen. Die Impfung ist während der gesamten Grippesaison wirksam und kann bei Bedarf auch gemeinsam mit der COVID-19-Impfung durchgeführt werden.

Da sich die Influenzaviren laufend verändern, wird der Impfstoff jedes Jahr neu angepasst. Deshalb ist eine jährliche Auffrischung wichtig.

Im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms von Bund, Ländern und Sozialversicherung ist die Grippeimpfung in Österreich kostenlos. So können alle Menschen, unabhängig vom Alter oder Einkommen, von diesem wichtigen Schutz profitieren.

Für wen ist die Grippeimpfung besonders wichtig?

Grundsätzlich wird die Grippeimpfung allen Personen ab dem vollendeten 6. Lebensmonat empfohlen. Besonders wichtig ist sie jedoch für Menschen, bei denen das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs höher ist. Dazu zählen:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen, etwa der Lunge, des Herzens oder des Stoffwechsels
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem
  • stark übergewichtige Personen
  • Schwangere, Stillende und Frauen mit Kinderwunsch
  • Säuglinge und Kleinkinder ab dem 6. Lebensmonat

Darüber hinaus wird die Impfung allen empfohlen, die in ihrem Beruf oder im privaten Umfeld engen Kontakt zu vielen Menschen haben, wie etwa im Gesundheitswesen, in Pflegeeinrichtungen, Schulen, Kindergärten, im Tourismus oder in der Gastronomie.

Wer regelmäßig mit älteren oder chronisch kranken Personen in Kontakt steht, schützt mit einer Impfung nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Gerade in Gemeinschaftseinrichtungen oder Familienverbänden kann so das Risiko einer Ansteckung deutlich reduziert werden.

Wie wirkt die Grippeimpfung?

Die Grippeimpfung hilft dem Immunsystem, sich auf das Virus vorzubereiten. Der Impfstoff enthält bestimmte, unschädliche Bestandteile der Influenzaviren, auf die der Körper mit der Bildung von Antikörpern reagiert. Kommt man später tatsächlich mit dem Virus in Kontakt, erkennt das Immunsystem den Erreger sofort und kann ihn rasch bekämpfen.

Geimpfte Personen haben nicht nur ein deutlich geringeres Risiko, überhaupt an Influenza zu erkranken. Selbst wenn es zu einer Ansteckung kommt, verläuft die Krankheit in der Regel milder und kürzer. Außerdem sinkt die Gefahr schwerer Komplikationen wie Lungenentzündungen, Herzmuskelentzündungen oder Krankenhausaufenthalte erheblich.

Was ist nach der Grippeimpfung zu beachten?

Nach der Impfung kann der Arm an der Einstichstelle leicht empfindlich oder gerötet sein. Manche Menschen verspüren für ein bis zwei Tage Müdigkeit, Kopfweh oder leicht erhöhte Temperatur. Diese Reaktionen sind normal und zeigen, dass das Immunsystem arbeitet.

Am Impftag ist es empfehlenswert, sich etwas Ruhe zu gönnen, ausreichend zu trinken und körperliche Anstrengung zu vermeiden. Wer möchte, kann die Einstichstelle am Abend vorsichtig kühlen, um eventuelle Spannungsgefühle zu lindern.

Sollten die Beschwerden länger anhalten oder stärker ausgeprägt sein, beraten wir Sie selbstverständlich persönlich in unserer Ordination.

Grippeimpfung im PVZ med20 in Wien

Im PVZ med20 in Wien-Brigittenau können Sie die Grippeimpfung rasch, sicher und unkompliziert durchführen lassen. Wir beraten Sie persönlich, beantworten Ihre Fragen und überprüfen auf Wunsch auch Ihren Impfpass, um festzustellen, ob weitere Impfungen oder Auffrischungen sinnvoll sind.

Unser Ziel ist, dass Sie gut geschützt und bestens informiert in die kalte Jahreszeit starten. Auf Wunsch erinnern wir Sie automatisch an Ihre jährliche Auffrischung, damit Ihr Impfschutz auch in den kommenden Jahren vollständig bleibt.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Ordination in Wien-Brigittenau. Mit rund 50 Stunden pro Woche und der Möglichkeit von Hausbesuchen sind wir für Sie da, wann immer Sie medizinische Unterstützung brauchen. Wir nehmen uns Zeit für Sie und sorgen dafür, dass Sie gesund durch die Grippesaison kommen.

Gefördert aus Mitteln des Wiener Gesundheitsfonds und der Europäischen Union

Stadt Wien Wiener Gesundheitsfonds – Für das Land Wien Kofinanziert von der Europäischen Union