Infusionstherapie
Gezielte Unterstützung bei Mangelzuständen, Erschöpfung und Schmerzen — sicher und ärztlich begleitet in unserer Ordination.
Eine Infusionstherapie ist eine bewährte und vielseitige Methode, um den Körper mit Flüssigkeit, Vitaminen, Spurenelementen oder Medikamenten zu versorgen. Dabei wird eine individuell zusammengestellte Lösung über eine Vene direkt in den Blutkreislauf eingebracht. So gelangen die Wirkstoffe rasch und ohne Umweg über den Magen-Darm-Trakt in den gesamten Organismus.
Im PVZ med20 in Wien-Brigittenau bieten wir unterschiedliche Infusionsbehandlungen an, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihren Gesundheitszustand abgestimmt werden. Dank der ausgedehnten Öffnungszeiten lassen sich diese flexibel in Ihren Alltag integrieren. Bei Bedarf führen wir Behandlungen auch im Rahmen eines Hausbesuchs durch
Was sind Infusionen?
Bei einer Infusion wird eine spezielle Flüssigkeit über eine dünne Nadel, meist in der Armvene, direkt in den Körper geleitet. Die Lösung tropft langsam ein, während Sie entspannt sitzen. Sie verteilt sich gleichmäßig im Blutkreislauf und entfaltet ihre Wirkung rasch und zuverlässig.
Die Zusammensetzung der Infusion richtet sich immer nach dem gewünschten Effekt. Sie kann Vitamine, Mineralstoffe, Elektrolyte, Spurenelemente oder Medikamente enthalten. Diese werden so dosiert, dass sie optimal wirken, ohne den Verdauungstrakt zu belasten.
Ein großer Vorteil gegenüber Tabletten oder Kapseln ist die hohe Bioverfügbarkeit. Das bedeutet, dass der Körper die Inhaltsstoffe vollständig aufnehmen und unmittelbar verwerten kann. Besonders bei Mangelzuständen oder erhöhter Belastung ist das ein wesentlicher Vorteil.
Wann ist eine Infusionstherapie sinnvoll?
Infusionen werden in vielen medizinischen Bereichen eingesetzt. Sie können bei akuten Beschwerden ebenso helfen wie zur Vorbeugung, Regeneration oder allgemeinen Stärkung. Häufige Gründe für eine Infusionsbehandlung sind etwa:
- Mangelzustände, zum Beispiel Eisen- oder Vitaminmangel
- Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder allgemeine Müdigkeit
- geschwächtes Immunsystem und häufige Infekte
- Flüssigkeitsmangel nach Krankheit, körperlicher Belastung oder großer Hitze
- Unterstützung bei chronischen Erkrankungen oder in der Rekonvaleszenz
- begleitende Therapie bei Durchblutungsstörungen oder Stoffwechselproblemen
Im persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, welche Art von Infusion für Sie am besten geeignet ist. Jede Behandlung wird individuell geplant und fachärztlich überwacht.
Welche Vorteile haben Infusionstherapien?
Eine Infusionstherapie wirkt gezielt, effizient und meist sehr rasch. Da die Wirkstoffe direkt in den Blutkreislauf gelangen, umgehen sie den Verdauungsweg und stehen dem Körper sofort in voller Konzentration zur Verfügung. Das ist besonders vorteilhaft bei Menschen, die unter Aufnahmestörungen im Darm leiden oder deren Bedarf über Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel nicht ausreichend gedeckt werden kann.
Viele Patientinnen und Patienten berichten nach einer Infusionsserie über mehr Energie, bessere Konzentration, ein gestärktes Immunsystem und ein allgemeines Gefühl der Erholung. Auch Haut, Haare und Stoffwechsel profitieren häufig von der verbesserten Nährstoffversorgung.
Ein weiterer Vorteil ist der schonende Ablauf. Die Behandlung dauert in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten und ist schmerzarm sowie gut verträglich. Sie können danach sofort wieder in den Alltag zurückkehren.
Infusionstherapien sind somit eine sichere und effektive Möglichkeit, Körper und Geist zu stärken, den Heilungsprozess zu unterstützen und Mangelzustände gezielt auszugleichen.
Wie läuft eine Infusion im PVZ med20 ab?
Bevor eine Infusionstherapie beginnt, führen wir immer ein ausführliches Gespräch mit Ihnen. Dabei besprechen wir Ihren aktuellen Gesundheitszustand, mögliche Allergien, bestehende Beschwerden und das Ziel der Behandlung. Erst danach wird entschieden, welche Infusionslösung für Sie am besten geeignet ist.
Die Infusion selbst wird über eine kleine Kanüle in eine Vene gelegt, meist in der Armbeuge oder am Unterarm. Der Einstich ist kaum zu spüren und wird von den meisten Patientinnen und Patienten sehr gut vertragen. Die Lösung tropft langsam ein, während Sie entspannt im Behandlungsstuhl sitzen.
Je nach Zusammensetzung dauert die Behandlung etwa 20 bis 45 Minuten. In dieser Zeit können Sie sich zurücklehnen, lesen, Musik hören oder einfach ein wenig abschalten. Wenn die Infusion abgeschlossen ist, wird die Kanüle entfernt und die Einstichstelle kurz abgedeckt. Danach können Sie die Ordination sofort verlassen und Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Eine Ruhepause ist in der Regel nicht notwendig.
Wie viele Sitzungen sind notwendig?
Die Anzahl der Infusionen richtet sich nach dem Ziel der Behandlung und Ihrem Gesundheitszustand. Manche Behandlungen, etwa zur kurzfristigen Regeneration oder Stärkung des Immunsystems, reichen bereits als einzelne Anwendung aus.
Bei längerfristigen Therapien, zum Beispiel bei Mangelzuständen oder zur allgemeinen Stabilisierung, empfehlen wir in der Regel eine Serie von fünf bis zehn Sitzungen. Auf diese Weise kann der Körper die Wirkstoffe optimal aufnehmen und der gewünschte Effekt wird nachhaltiger.
Nach Abschluss einer Infusionsserie kann es sinnvoll sein, in größeren Abständen eine Auffrischung durchzuführen, um die positive Wirkung zu erhalten.
Welche Nebenwirkungen oder Risiken können auftreten?
Wie bei jeder medizinischen Behandlung kann es auch bei einer Infusion in seltenen Fällen zu kleinen Reaktionen kommen. Manchmal entsteht an der Einstichstelle ein kleiner Bluterguss, eine Rötung oder ein leichtes Druckgefühl. Diese Erscheinungen sind harmlos und verschwinden normalerweise rasch von selbst.
Schwerwiegende Komplikationen kommen äußerst selten vor und werden durch die fachgerechte Durchführung zuverlässig vermieden. Im PVZ med20 werden alle Infusionen ausschließlich von erfahrenem medizinischem Personal unter ärztlicher Aufsicht verabreicht, damit Ihre Behandlung sicher und angenehm verläuft.
Sind Infusionen schmerzhaft?
Eine Infusionstherapie ist im Normalfall nahezu schmerzfrei. Der Einstich beim Setzen der Kanüle wird von den meisten kaum wahrgenommen und verursacht höchstens ein kurzes Ziehen. Während die Lösung langsam einläuft, spüren viele Patientinnen und Patienten gar nichts oder höchstens ein leichtes Kältegefühl im Arm.
Nach der Behandlung fühlen sich viele Menschen entspannt, manchmal auch angenehm gestärkt oder erfrischt. Nur selten kommt es zu leichten Nachwirkungen, die meist rasch wieder abklingen.
Wer übernimmt die Kosten?
Ob die Kosten einer Infusionstherapie von der Krankenkasse übernommen werden, hängt von der medizinischen Begründung ab. In manchen Fällen, wie etwa bei festgestellten Mangelzuständen oder im Rahmen bestimmter Therapien, ist eine Kostenübernahme möglich.
Wenn eine Behandlung privat zu bezahlen ist, informieren wir Sie selbstverständlich vorab genau über die anfallenden Kosten. Transparenz und Aufklärung sind für uns ein wichtiger Teil der medizinischen Betreuung.
Infusionstherapie im PVZ med20 in Wien
Im PVZ med20 in Wien-Brigittenau bieten wir eine breite Auswahl an Infusionsbehandlungen an, darunter Vitamininfusionen, Eiseninfusionen, Aufbauinfusionen und Therapien zur Stärkung des Immunsystems. Jede Behandlung wird auf Ihre gesundheitlichen Bedürfnisse abgestimmt und von unseren Ärztinnen und Ärzten persönlich begleitet.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Ordination. Wir nehmen uns Zeit für eine ausführliche Beratung und finden gemeinsam mit Ihnen die passende Infusionstherapie – für mehr Energie, Wohlbefinden und ein gestärktes Immunsystem.
Was wir nicht anbieten
Infusionstherapien wie Chemotherapie, Immunglobuline, intravenöse Antibiotika, Prostavasin oder parenterale Ernährung gehören in den stationären bzw. spezialisierten Bereich. Diese Behandlungen erfordern eine engmaschige Überwachung, die in einer Ordination nicht möglich ist — wir überweisen Sie dafür gerne an die passende Stelle.
Unsere speziellen Infusionsbehandlungen
- Eiseninfusion — bei Eisenmangel, Müdigkeit und Erschöpfung
- Vitamin-C-Infusion — Stärkung für Immunsystem und Regeneration
Wie lange dauert es?
Je nach Art und Menge der Infusionslösung ca. 20–45 Minuten.
Was kostet es?
Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Andernfalls informieren wir Sie vorab transparent.
Häufige Fragen
Alles Wichtige rund um Ihre Infusionsbehandlung
Hier beantworten wir die Fragen, die uns Patientinnen und Patienten am häufigsten stellen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, rufen Sie uns einfach an — unser Team berät Sie gerne persönlich.
In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, für eine Infusion nüchtern zu erscheinen. Sie können also ganz normal essen und trinken, bevor Sie zu uns kommen. Für einige spezielle Infusionen — etwa im Zusammenhang mit bestimmten Laboruntersuchungen, die zeitgleich durchgeführt werden — kann Nüchternheit erforderlich sein.
Wir informieren Sie in diesem Fall bereits bei der Terminvereinbarung ausdrücklich darüber, sodass Sie bestens vorbereitet in unsere Ordination kommen. Grundsätzlich empfehlen wir, vor jeder Infusion ausreichend getrunken zu haben — das erleichtert das Auffinden einer geeigneten Vene und macht die Behandlung angenehmer.
Der einzige spürbare Moment ist in der Regel der kleine Stich beim Punktieren der Vene — vergleichbar mit einer gewöhnlichen Blutabnahme. Unser erfahrenes Pflegepersonal und unsere Ärztinnen und Ärzte achten darauf, die Punktion so schonend wie möglich durchzuführen.
Während die Infusion läuft, spüren die meisten Patientinnen und Patienten nichts weiter. Sollte es an der Einstichstelle brennen, ziehen oder sich unangenehm anfühlen, sagen Sie uns bitte sofort Bescheid — wir korrigieren die Lage der Nadel dann umgehend, damit Sie die Behandlung entspannt genießen können.
Tragen Sie am besten bequeme Kleidung mit Ärmeln, die sich leicht hochschieben lassen, damit der Arm für die Punktion gut zugänglich ist. Trinken Sie vor dem Termin ausreichend Wasser — gut gefüllte Venen lassen sich leichter punktieren.
Planen Sie außerdem etwas Zeit ein: Zusätzlich zur eigentlichen Infusionsdauer von 20 bis 45 Minuten kommen Vorbereitung und eine kurze Ruhephase danach hinzu. Bringen Sie gerne etwas zu lesen oder Ihre Kopfhörer mit, um die Zeit angenehm zu überbrücken.
Die bei uns verabreichten Infusionen — etwa Vitamin-, Eisen- oder Flüssigkeitsinfusionen — beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit im Normalfall nicht. Sie können nach einer kurzen Ruhephase in aller Regel wie gewohnt am Straßenverkehr teilnehmen.
Sollten Sie sich nach der Behandlung müde oder kreislaufschwach fühlen, warten Sie bitte, bis es Ihnen wieder gut geht, oder organisieren Sie sich eine Begleitperson. Wir besprechen das im Anschluss an jede Infusion gemeinsam mit Ihnen.
Die Häufigkeit richtet sich vollständig nach der zugrunde liegenden Erkrankung und dem Behandlungsziel. Bei einem ausgeprägten Eisenmangel etwa können mehrere Infusionen in bestimmten Abständen notwendig sein, während eine einmalige Gabe in anderen Fällen bereits ausreicht.
Wir erstellen für Sie einen individuellen Behandlungsplan und besprechen die empfohlenen Intervalle ausführlich mit Ihnen. Verlaufskontrollen — beispielsweise über eine Blutabnahme — helfen uns dabei, die Therapie bei Bedarf anzupassen und ihren Erfolg zu überprüfen.
Infusionen gelten als sichere und gut verträgliche Behandlungsform. In seltenen Fällen kann es an der Einstichstelle zu einer leichten Rötung, einem kleinen Bluterguss oder einer vorübergehenden Reizung der Vene kommen. Diese Beschwerden klingen üblicherweise rasch von selbst wieder ab.
Sehr selten treten allergische Reaktionen auf bestimmte Inhaltsstoffe auf. Da die Behandlung bei uns stets unter ärztlicher Aufsicht stattfindet, können wir in einem solchen Fall sofort reagieren. Informieren Sie uns vorab über bekannte Allergien und Unverträglichkeiten, damit wir die Infusion optimal auf Sie abstimmen.
Ob die Kosten von der Krankenkasse getragen werden, hängt von der medizinischen Indikation ab. Ist die Infusion aus medizinischer Sicht notwendig und erfüllt die Voraussetzungen der Kassen, wird sie in der Regel übernommen.
Bei Infusionen, die auf Wunsch oder ohne zwingende medizinische Notwendigkeit erfolgen, kann eine Selbstzahlung erforderlich sein. Wir prüfen Ihre individuelle Situation und informieren Sie immer vorab transparent über mögliche Kosten — damit es für Sie keine Überraschungen gibt.
In bestimmten Situationen ist das möglich. Gerade für Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Mobilität kann eine Infusion im Rahmen unseres Hausbesuchsangebots eine große Erleichterung sein.
Ob ein Hausbesuch für Ihre Behandlung geeignet ist, hängt von der Art der Infusion und Ihrem Gesundheitszustand ab. Sprechen Sie uns darauf an — wir prüfen gemeinsam, welche Möglichkeit für Sie die beste und sicherste ist.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail — wir helfen Ihnen gerne weiter.