Weg vom Schwarzmarkt!

Wir betreuen in der Ordination SubstitutionspatientInnen - aus tiefer Überzeugung, dass dieses Programm sinnvoll ist:

Medizinische Kontrolle, Rat und Hilfe bei Problemen, reine und wirksame Medikamente statt dubioser Schwarzmarktprodukte und keine Angst mehr vorm Gefängnis - das sind die wesentlichen Vorteile für  PatientInnen im Substitutionsprogramm.

Schweigepflicht

Viele Drogenabhängige haben Angst, dass Ihre Krankheit durch Teilnahme am Substitutionsprogramm bekannt wird (in der Familie, in der Arbeit).

Durch die gesetzliche Schweigepflicht ist sichergestellt, dass niemand außerhalb der unmittelbaren Behandler (Arzt, Apotheke) davon erfährt.

Spezielle Zeiten für Drogensubstitution

Um einen reibungslosen Ordinationsablauf zu gewährleisten, ersuchen wir die substituierten PatientInnen um Einhaltung folgender Zeiten für die Drogensubstitution (ab Mai 2017, bis dahin Mo/Mi/Fr Beginn eine halbe Stunde später):

Montag

13:30-16:00

Dienstag

keine Substitution

Mittwoch

12:00-14:30

Donnerstag   

keine Substitution

Freitag

10:00-12:30


Selbstverständlich sind Neueinstellungen und Notfälle von dieser Regelung ausgenommen.

Entscheidung zur Substitution

Die Entscheidung sich ins Substitutionsprogramm aufnehmen zu lassen muss von dem/der Süchtigen kommen.

Erstgespräch

In einem Erstgespräch werden u.a. die Einzelheiten der Substitution besprochen:

  • Rechtliche Voraussetzungen
  • Substitutionsmittel
  • Dosierung
  • Formalismen (s.u.)

Mir geht es darum, in diesem Erstgespräch gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Die Substitution kann nur funktionieren, wenn meine PatientInnen - Sie - offen und aufrichtig sind. Im Gegenzug können Sie von mir Respekt und ein offenes Ohr für alle Probleme erwarten.

Formale Rahmenbedingungen

  • Ein Behandlungsvertrag wird von Ihnen und mir unterschrieben
  • Sie erhalten einen "Ausweis" mit dem Sie nachweisen können dass Sie die Medikamente bei sich haben dürfen
  • Alle drei Monate müssen Sie Ihren Harn analysieren lassen
  • Die Dauerrezepte müssen monatlich vom Amtsarzt bestätigt (visiert) werden
  • Die Einnahme der Medikamente erfolgt im Regelfall täglich in der Apotheke (Mitgabe am Samstag für Sonntag)

Weiterführende Links

Plattform Drogentherapien (Aufklärungs- und Informationsplattform zum Thema Opiatabhängigkeit)

Dialog - Hilfe für Betroffene und Angehörige

Jedmayer (Einrichtung der Suchthilfe Wien)

pass - Hilfe bei Suchtproblemen

Kolping - Sucht- und Drogenberatung für Jugendliche und Angehörige

Grüner Kreis - Wege aus der Sucht

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